Gutachten DERNOTON®-Fertigmischungen

DERNOTON®-Fertigmischungen sind durch zahlreiche Gutachten hinsichtlich Materialeigenschaften, Einbaumöglichkeiten, Dauerhaftigkeit etc. dokumentiert und gesichert. Vom witterungsunabhängigen Einbau über Dichtigkeitsprüfungen bis zur Beständigkeitsprüfung – mit DERNOTON®-Fertigmischungen setzen Sie auf ein natürliches Produkt mit immensen Vorteilen gegenüber Abdichtungen mit herkömmlichem Ton oder auch Folienabdichtungen.

Die Marke DERNOTON® ist seit 1987 eingetragenes Warenzeichen. Seit über 30 Jahren steht DERNOTON® für Qualität und Sicherheit bei Abdichtungsproblemen und -aufgabenstellungen aller Art.

Gutachten Anwendungsbereiche

Gutachten „Verdichtungsanforderungen Rohrleitungsumhüllungen mit DERNOTON®-Fertigmischung S – Neubau Uniklinikum Düsseldorf -“
„Aus dem Ergebnis des Probefeldes ist zu ersehen, dass ein Einbau der DERNOTON®-Fertigmischung S im Bereich der Leitungszone mit leichtem Verdichtungsgerät und bei Wahl von geringen Schüttlagen möglich ist.“

[…] Außerdem wurde an der DERNOTON®-Fertigmischung S ein Proctorversuch nach DIN 18127 ausgeführt.
Hierbei wurde DPr mit 1,842 g/cm³ bei einem optimalen Wassergehalt von 14,6 % ermittelt. Diese physikalischen Kennwerte liegen im Bereich der bekannten Verdichtungskennwerte für DERNOTON®. Vergleicht man die ermittelte Proctordichte mit den o. g. Trockendichten, so errechnen sich die Verdichtungsgrade vom DPr = 101 %.[…]

3. Zusammenfassende Beurteilung:

Aus dem Ergebnis des Probefeldes ist zu ersehen, dass ein Einbau der DERNOTON®-Fertigmischung S im Bereich der Leitungszone mit leichtem Verdichtungsgerät und bei Wahl von geringen Schüttlagen möglich ist. Der für die Leitungszone geforderte Verdichtungsgrad von 97 % DPr wird erreicht und sogar überschritten. Es wird empfohlen, für den weiteren Einbau eine Arbeits-anweisung zu erstellen, in der die im Probefeld verwendeten Geräte, Schüttlagen, Wassergehalte und Übergänge verbindlich festgelegt werden, damit eine ordnungsgemäße Verdichtung aller Rohrleitungsgräben gewährleistet ist.[…]

ELE Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
45136 Essen
November 2006

„DERNOTON®-Fertigmischung selbst nach 15 Jahren nicht durchwurzelt“
Auszug aus „Vegetationstechnisches Gutachten zum Wurzeleinwuchs in mineralische Abdichtung (DERNOTON®-Fertigmischung) Gutachten-Nr.: Ga_p/98_140510“:

Zweck ist es, nachzuweisen ob ein Wurzeleinwuchs in die mineralische Abdichtung (DERNOTON®-Fertigmischung) erfolgt ist.
Im Frühjahr 2010, nach 15 jähriger Standzeit, wurden Schürfungen im äußeren Bereich der mineralischen Abdichtung am Becken durchgeführt. Das Ziel ist es, die Durchwurzel-barkeit der mineralischen Gewässerabdichtung nachzuweisen.

Zusammenfassung und Bewertung:

Zusammenfassend bestätigen die Untersuchungsergebnisse zweifelsfrei den Schutz vor Wurzeleinwuchs.
Nach 15-jähriger Standzeit gelingt es den Birkenwurzeln nicht, in ein Wasserbecken einzudringen, das mit einer mineralischen Abdichtung aus einer speziellen DERNOTON®-Mischung umgeben ist.
Ebenfalls können Röhrichtpflanzen mit ihren unterirdischen Spross- und Wurzelsystemen diese Schutzlage nicht durchdringen.
Aufgrund vorliegender Erkenntnisse wird das Mineralstoffgemisch (DERNOTON®-Mischung) als wurzeldicht – im Sinne von undurchwurzelbar – bewertet

Dr. Clemens Heidger
ö.b.v. Sachverständiger für Garten- und Landschaftsbau
30559 Hannover
Juli 2010

Gutachten Allgemein

DERNOTON®-Fertigmischungen werden schon seit 1988 verwendet

Auszug aus dem Gutachten:

Wie die Laboruntersuchungen ergeben haben, ist das Prüfgut DERNOTON® grundsätzlich für den Einsatz als Baustoff für eine mineralische Abdichtung geeignet.

Der erzielte Kf-Wert der geprüften schluffigen Kies-Sand-DERNOTON®-Mischung
lag bei 5,2 x 10-11 m/s.

Dr.-Ing. Steffen
Ingenieurgesellschaft mbH
45219 Essen
1988

Die DERNOTON®-Fertigmischung ist uneingeschränkt einbaubar bzw. verwertbar

3. Zusammenfassende Beurteilung:

Die DERNOTON®-Fertigmischung hält … die LAGA-Zuordnungswerte Z0 ein und ist gemäß den Vorgaben des LAGA M20 uneingeschränkt einbaubar bzw. verwertbar …

Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
ELE – Erdbaulaboratorium Essen
45136 Essen
September 2012


DERNOTON®- Fertigmischungen können selbst in Trinkwasserschutzzone I verwendet werden

Auszug aus dem Gutachten:

3. Schlussfolgerung:
Die erhaltenen Ergebnisse zeigen deutlich, dass die DERNOTON®-Fertigmischung BA … den Zuordnungswert Z0 des LAGA-Merkblattes M20 einhält und somit uneingeschränkt eingebaut werden kann

Prof. Dr. habil. P. Belouschek
TERRACHEM Essen GmbH
45129 Essen
August 2005

Die DERNOTON®-Fertigmischungen sind auch bei 15 m Wassersäule dicht

Auszug aus dem Gutachten:

ProbeNr. Prüfdruck[bar] Entspricht einerWassersäule von [m] Durchlässigkeits-beiwert[m/s]
4 0,36 = 3,60 4,02 * 10-10
4a 1,00 = 10,00 7,14 * 10-10
4b 1,50 = 15,00 4,99 * 10-10

Bestimmung der Dichtigkeit nach DIN 18130

Dr.-Ing. Steffen
Ingenieurgesellschaft mbH
45219 Essen
April 1994


DERNOTON®-Fertigmischungen sind auch bei 10 cm Schichtstärke und 20m Wassersäule dicht

Auszug aus dem Gutachten:

An den entnommenen Bodenproben wurde nach Auspressen aus den Ausstechzylindern die Einbaudicke der mineralischen Dichtung bestimmt. … Probe 1:9,6 cm

Der Prüfkörper wurde bei einem konstanten hydraulischen Gefälle von untern nach oben bei einem Sättigungsdruck von 2 bar durchströmt. Die Versuchsdurchführung erfolgte entsprechend Abs. 6 der DIN 18 130 T1

Wasserdurchlässigkeitsbeiwert kf: 5,1 x 10 -10 m/s
Verdichtungsgrad Dpr: 98,4 %

Urbanski
Ing.-Büro für Geotechnik und Baustoffprüfung
48165 Münster
April 1997

Kein Schrumpfverhalten und kein Dichtigkeitsverlust der DERNOTON®-Fertigmischungen selbst nach 18 Wochen Trocknung

Auszug aus dem Gutachten:

Selbst nach einer Trocknungszeit von 18 Wochen bei 50°C und 80°C ist kein Schrumpfverhalten sowie kein Dichtigkeitsverlust von DERNOTON®-Fertigmischung eingetreten

Dr. Gärtner und Partner GbR
Ingenieurbüro für Geotechnik
47057 Duisburg
August 2002

DERNOTON®-Fertigmischungen haben ein sehr gutes Quellverhalten

Auszug aus dem Gutachten:

Das Quellverhalten eines Dichtungsmaterials ist wichtig für die dauerhaft dichte Umschließung von Durchdringungen (z. B. Ver- und Entsorgungsleitungen).
Außerdem kennzeichnet es die Eigenschaft des Materials, Zonen mit Einbaumängeln zu „heilen“.
Aus dem Quelldruck …(QD = 13 kN/m²)… errechnet sich die notwendige Auflast auf einer Dichtungsschicht, um eine Ausdehnung nach oben zu behindern. Die DERNOTON®-Fertigmischung besitzt in Bezug auf diese Anforderungen sehr gut Eigenschaften.

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
Dezember 2004

Auszug aus der Liste der bodenmechanischen Kennwerte

Labor Nr. Verdichtungsgrad Seitendruck max. Prüfdruck entspr. e. Wassersäule von Durchlässigkeitsbeiwert
[ – ] [ bar ] [ bar ] [ m ] [ m / s ]
4984 101 % 0,33 3,35 6,5 x 10-11
4985 100 % 0,25 0,33 3,32 6,9 x 10-11
17449 f 100 % 0,69 6,90 3,8 x 10-10
Frostempfindlichkeitsklasse: F1 (nicht frostempfindlich)
Reibungswinkel: ϕ = 34°;
Kohäsion: c‘ = 10 kN/m²
Steifemodul: Es (37,5-75 kN/m²) = 17 MN/m²
Es (75-150kN/m²) = 25 MN/m²
Es (150-225 kN/m²) = 40 MN/m²
Quelldruck: QD = 13 kN/m²
Quellhebung: εQ = 1,7 %
Schrumpfgrenze: WS = 26,8 %
Einbauwassergehalt: = 7 – 18%;

Die o.a. Daten sind Richtwerte, welche in unseren Laboratorien und bei Prüfinstituten erzielt wurden.
Sie können auch aufgrund von Variationen bei Prüfgeräten geringfügige Abweichungen aufweisen.

Auszug aus der Liste der bodenmechanischen Kennwerte als PDF

Zwischen DERNOTON®-Fertigmischungen und Bauwerke kann kein Wasser eindringen

Zwischen dem Stechzylinder und der DERNOTON®-Fertigmischung
dringt kein Wasser ein.

Auszug aus dem Gutachten:

Probe 1: Prüfung gemäß DIN 18130 TX-ES-MZ
gemessen in einer Gummihülle,
(mit 0,25 bar Seitendruck)
Kf-Wert: 6,9 x 10-11 m/s
Probe 2: Prüfung gemäß DIN 18130-ZY ES-MZ
gemessen in einem Stechzylinder
(mit simulierter Randumläufigkeit)
Kf-Wert: 6,5 x 10-11 m/s

Selbst an glatten Wänden von Metallhülsen konnte kein Wasserdurchfluss festgestellt werden, was bedeutet, dass zwischen Bauwerke und DERNOTON®-Fertigmischungen keine Fugen entstehen, in die Wasser eindringen kann.

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
März 2004

DERNOTON®-Fertigmischungen haben eine gute Scherfestigkeit

Mit dem Triaxialversuch gemäß DIN 18137 – D werden die Scherparameter φ (innerer Reibungswinkel) und c (Kohäsion) eines Bodens ermittelt.

Die Kenntnis dieser bodenmechanischen Parameter ist für erdstatische Berechnungen an Dichtungsschichten, z.B. im Deichbau notwendig.
Anzustreben sind möglichst hohe Scherparameter, da hierdurch die notwendigen Schichtdicken beeinflusst werden. Die DERNOTON® – Fertigmischung weist einen relativ großen Reibungswinkel (w = 32° – 35°) und eine mittelgroße Kohäsion (c = 10 kN / m²) auf und ist damit auch aus erdstatischer Sicht für die Erstellung von Dichtungsschichten gut geeignet.

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
Dezember 2004

Selbst bei der Beständigkeitsprüfung weisen die DERNOTON®-Fertigmischungen keine Veränderung der Dichtigkeit auf

Auszug aus dem Gutachten:

Projekt: Stadtallendorf, Kanalbau im Freibad WSG-Zone II

Beständigkeitsprüfung
Um Veränderungen der Durchlässigkeit bei längerem Wasserkontakt, z. B. durch Lösungsvorgänge oder Quellvorgänge beurteilen zu können, wurde die eingebaute Probe rund 3 Wochen lang in der Versuchsanordnung gewässert. Da nahezu identische Durchlässigkeitsbeiwerte in beiden Versuchen gemessen wurden, ist von keinen die Durchlässigkeit beeinflussenden Quell- und Lösungsvorgängen auszugehen

Geonorm
35396 Gießen
Juli 2010

DERNOTON®-Fertigmischungen sind weniger setzungsempfindlich als herkömmlicher Ton

Auszug aus dem Gutachten:

Ein möglichst hoher Steifemodul einer Dichtungsschicht ist wünschenswert, um die infolge späterer Auflasten (z. B. Wasser bei einer Teichabdichtung) entstehenden Setzungen in der Dichtungsschicht zu minimieren.

Für die DERNOTON®-Fertigmischung wurden Steifemodule zwischen 17 und 40 MN/m² ermittelt. Das Material ist im Vergleich zu anderen Dichtungsmaterialien (z. B. Tonen) weniger setzungsempfindlich.

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
Dezember 2004

DERNOTON®-Fertigmischungen sind unempfindlich gegen Frost

Auszug aus dem Gutachten:

Die Frostempfindlichkeit der DERNOTON®-Fertigmischung wurde unter Berücksichtigung der ZTV E-StB 94/97, Abs. 2.3.3.1 geprüft

Zusammenfassend ist demnach festzustellen, dass die hier untersuchte DERNOTON®-Fertigmischung als nicht frostempfindlich im Sinne der ZTV E-StB 94/97 zu bezeichnen ist

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
Februar 2009

Der Einbauwassergehalt der DERNOTON®-Fertigmischungen kann zwischen 10 % und 18 % schwanken

Auszug aus dem Gutachten:

Der Proctorversuch gemäß DIN 18127 dient zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen der Trockendichte und dem Wassergehalt eines Bodens. An dem Ergebnis lässt sich u. a. erkennen, bei welchem Wassergehalt sich ein Boden günstig verdichten lässt um eine möglichst hohe Trockendichte zu erreichen.

Im Hinblick auf eine gute Verdichtbarkeit einer Dichtungsschicht sollte der Einfluss des Wassergehaltes in weiten Grenzen liegen.

Eine ausreichende Verdichtung (Verdichtungsgrad gemäß Empfehlung 97 % DPr) der DERNOTON®-Fertigmischung ist bei Wassergehalten zwischen 10 und 18 % möglich.
Dies bietet den Vorteil, dass ein Einbau mit gleichbleibender Dichtungsqualität auch bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen möglich ist.

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
Dezember 2004

Verdichtbarkeit

DERNOTON®-Fertigmischungen lassen sich sehr gut verdichten

Auszug aus dem Gutachten:

Die als Verfüllmaterial gewählte DERNOTON®-Fertigmischung ist gemäß DIN 18196 in die Bodenklasse SU (Sand-Schluff-Gemisch) und damit in die sehr gute Verdichtbarkeitsklasse V1 einzuordnen

ELE Beratende Ingenieure GmbH
Erdbaulaboratorium Essen
Prof. Dr.-Ing. Dietmar Placzek
Dipl.-Ing. Ulrich Estermann
45136 Essen
November 2006

Der Einbau der DERNOTON®-Fertigmischungen ist nahezu witterungsunabhängig

Auszug aus dem Gutachten:

Das Produkt wurde zur erosionsschützenden Einbettung eingesetzt und zeigt neben den hervorragenden Verdichtungs- und Durchlässigkeitseigenschaften insbesondere den Vorteil eines nahezu witterungsunabhängigen Erdbaus, was im gegebenen Fall wesentlich zur Verhinderung von Bauzeitverzögerungen beigetragen hat

Dr.-Ing. Kast + Partner (GbR)
Ingenieurgesellschaft für Umwelt und Geotechnik
consulting geotechnical and environmental engineers, ICOLD
76275 Ettlingen
April 2009

Die DERNOTON®-Fertigmischung wurde selbst nach 15 Jahren nicht durchwurzelt

Auszug aus:

Vegetationstechnisches Gutachten zum Wurzeleinwuchs in mineralische Abdichtung
(DERNOTON®-Fertigmischung) Gutachten-Nr.: Ga_p/98_140510

Zweck ist es, nachzuweisen ob ein Wurzeleinwuchs in die mineralische Abdichtung (DERNOTON®-Fertigmischung) erfolgt ist.
Im Frühjahr 2010, nach 15-jähriger Standzeit, wurden Schürfungen im äußeren Bereich der mineralischen Abdichtung am Becken durchgeführt. Das Ziel ist es, die Durchwurzelbarkeit der mineralischen Gewässerabdichtung nachzuweisen.

Zusammenfassung und Bewertung:
Zusammenfassend bestätigen die Untersuchungsergebnisse zweifelsfrei den Schutz vor Wurzeleinwuchs.
Nach 15-jähriger Standzeit gelingt es den Birkenwurzeln nicht, in ein Wasserbecken einzudringen, das mit einer mineralischen Abdichtung aus eine speziellen DERNOTON®-Mischung umgeben ist.
Ebenfalls können Röhrichtpflanzen mit ihren unterirdischen Spross- und Wurzelsystemen diese Schutzlage nicht durchdringen.

Aufgrund vorliegender Erkenntnisse wird das Mineralstoffgemisch (DERNOTON®-Mischung) als wurzeldicht – im Sinne von undurchwurzelbar – bewertet

Dr. Clemens Heidger
30559 Hannover
Juli 2010

Kontaktbereich zur mineralischen Abdichtung (DERNOTON®-Mischung). Ein Wurzeleinwuchs in die mineralische Abdichtung erfolgt nicht.


Praxisbeispiel Wurzelsicherheit

DERNOTON®-Fertigmischung ist auch nach 14 Jahren von Rohrkolben nicht durchwurzelt worden

Sanierung eines Naturteiches an der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet, 44623 Herne

Auszug aus dem Referenzschreiben:

Bei der o.g. Maßnahme handelt es sich um einen 1994 angelegten Naturteich aus Dernoton®-Fertigmischung, den wir damals im Auftrag des Grünflächenamtes der Stadt Herne fertigten. … Bei dem Ausbau der Schutzschicht, in diesem Fall bestehend aus einer 25 cm Lehmschicht und 5 cm Betonkiesabdeckung, wurde sichtbar, dass die als Verursacher vermuteten Rhizome der Rohrkolben nicht in die vorhandene Dernoton Abdichtung eingewurzelt waren. …

Biologische Station Östliches Ruhrgebiet
44623 Herne
Hans Theo May GmbH
45896 Gelsenkirchen
2008

Dr. Joachim Kemski
Sachverständigenbüro
Euskirchener Straße 54, D-53121 Bonn

Messprotokoll

Auftraggeber:
Fa. Heinrich Dernbach
Meißelstraße 29
D – 45476 Mülheim / Ruhr

Probe:
DERNOTON-Fertigmischung

Probe-Nr.:
De 1

Datum der Probenahme:
11.06.2012

Bemerkungen:
Angegeben sind die langlebigen Nuklide der Zerfallsreihen, deren kurzlebige Folgeprodukte (T1/2 < 30 Tage) mit ihnen im radioaktiven Gleichgewicht befinden. Berichtsdatum:
30.08.2012

Ergebnisse

Nuklid Einheit spez. Aktivität +/- 2s bestimmt über Nuklid
228Ra Bq/g 0,007 0,002 228AC
228Th Bq/g 0,007 0,002 212Pb, 208Tl
238U Bq/g n. b. 234Th
230Th Bq/g n. b. 230Th
226Ra Bq/g 0,007 0,002 214Pb, 214BI
210Pb Bq/g 0,009 0,004 210Pb
235U Bq/g n. b. 235U
227Ac Bq/g n. b. 227Th, 223Ra
40K Bq/g 0,349 0,035 40K

Erläuterungen zu Radionuklidbestimmung an DERNOTON®-FertigmischungEine Strahlenexposition des Menschen durch Bauprodukte ist in der Bundesrepublik Deutschland im Strahlenschutzrecht nicht geregelt. Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV 2001) schreibt für natürlich radioaktive Materialien keine Grenzwerte vor, hier ist die Belastung der Menschen am Arbeitsplatz zu bewerten. Eine Ausnahme stellen Rückstände aus Industrie und Bergbau dar, die unter konkreten Vorgaben einer Verwertung als Baustoff zugeführt werden können. Strahlenschutzbelange bezüglich eines Baumaterials werden über das deutsche Bauproduktengesetz (basierend auf der europäischen Bauproduktenrichtlinie) durch die Einhaltung der bautechnischen Anforderungen an die Verwendbarkeit und das Inverkehrbringen der Baustoffe geregelt. In Artikel 3 der Bauproduktenrichtlinie werden die wesentlichen Anforderungen für eine Beurteilung von Bauprodukten unter Umwelt- und Verbraucherschutzaspekten definiert; in Anhang I sind diese im Detail erläutert. Gemäß der Anforderung Nr. 3 „Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz“ dürfen Bewohner eines Bauwerkes nicht durch die „Emission gefährlicher Strahlen“ gefährdet werden. So wird die natürliche Radioaktivität von Baustoffen zwar qualitativ berücksichtigt, quantitative Maßstäbe werden aber nicht genannt.

In der Praxis lehnen sich Bewertungen von Bauprodukten an die EU-Empfehlung Radiation Protection 112 (1999) an. Diese erlaubt unter Zugrundelegung einfacher Modellannahmen eine orientierende Bewertung anhand der spezifischen Radionuk\idaktivitäten von Ra-226 (aus der U-238-Zerfallsreihe), Th-232 und K-40 für die äußere Strahlenexposition derjenigen Personen, die sich in den Räumen aufhalten. Aus den drei Aktivitäten CRa, CTh und CK wird mittels einer Summenformel ein Indexwert I berechnet. Hierbei gilt:

I = CRa [Bq/kg]/300 [Bq/kg] + CTh [Bq/kg]/200 [Bq/kg] + CK [Bq/kg]/3000 [Bq/kg]

Für eine Bewertung wird zwischen Wandbildnern und Materialien für den Oberflächeneinsatz (mit nur geringem Massenanteil) unterschieden. Bei Wandbildnern, denen das untersuchte Material zuzuordnen ist, wird dem Indexwert von I eine Dosis von 1 mSv/a zugewiesen.Für die DERNOTON®-Fertigmischung ergibt sich mit CRa = 7 [Bq/kg], CTh = 7 [Bq/kg] und CK = 349 [Bq/kg] ein Indexwert I von ca. 0,18. Dieser liegt deutlich unterhalb der Schwelle von I, der einer Dosis von 1 mSv/a entspricht.

Für die Verwertung oder Beseitigung natürlich radioaktiver Materialien sind die Vorgaben nach StrlSchV §§ 97-99, Anlage XII zu beachten. Es sind die jeweils maximalen Radionuklidaktivitäten der U-238- und Th-232-Zerfallsreihen zu ermitteln und zu addieren. Diese Summe ist mit den Überwachungsgrenzen abzugleichen.

Für die DERNOTON®-Fertigmischung mit CRa = 0,007 [Bq/k] und CTh = 0,007 [Bq/g] ergibt sich ein Wert von 0,014 Bq/g (= 14 Bq/kg). Dieser liegt deutlich unter der Überwachungsgrenze von 0,5 Bq/g (= 500 Bq/kg), die eine Verwertung des Materials im Hausbau erlaubt, wobei dieses mehr als 20% zum Baustoff beitragen darf.Bonn, 30.8.2012Dr. Joachim Kemski