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Der Grundaufbau ist bei allen Amphibienlaichgewässern der gleiche


Bei dem Bau von Amphibienlaichgewässern sind ein paar wesentliche Punkte zu beachten, damit das bzw. die Kleinstgewässer lange ihre Funktion behalten. Auch ist die endgültige Gestaltung des jeweiligen Gewässers an die dafür vorgesehene Amphibienart anzupassen, da z.B. Gelbbauchunken andere Laichgewässer bevorzugen als Kammmolche. Der Grundaufbau ist bei allen Gewässern jedoch der gleiche.

 

M 5 6 Biotopbau Gelbbauchunken Mai 2011 M 5 6 Biotopbau Gelbbauchunken Mai 2011 2

 

Das Gewässer wird trichterförmig angelegt („Bombenkrater“), so kann bei Trockenfall im Sommer ggfs. die Schutzschicht etwas abgegraben werden. Aber nur so tief, dass die Abdichtungsschicht nicht zerstört wird.

Die DERNOTON®-Fertigmischung wird als horizontale Abdichtung ca. 20 cm stark in den Untergrund eingebracht, an den Seiten des Trichters, der Böschung, wird die Abdichtungsschicht so hoch eingebaut, dass eine Art „Schüssel“ entsteht.

Aus der abschließenden Schutzschicht werden ggfs. Laichtümpel modelliert (z.B. für Gelbbauchunken) oder diese wird großflächig in der nötigen Stärke auf der Abdichtungsschicht aufgebracht (z.B. Kreuzkröte).

Bei der Modellierung der Laichgewässer ist zu beachten, dass an die Ansprüche der jeweiligen Art angepasst werden müssen.