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Wasserverlust bei Teichanlagen durch Kapillarwirkung der Uferränder


Natürliche Gewässer unterliegen dem Wasserverlust durch Verdunstung, sowohl von der sichtbaren Wasserfläche, als auch infolge der Kapillarwirkung der Uferränder. Die Kapillarwirkung des Bodens beruht auf der Tendenz der Grenzfläche von Wasser und Luft, sich zu verkleinern und somit einen energieärmeren Zustand zu erreichen. Bei bindigen Böden mit hohem Feinkornanteil steigt mit der Abnahme des Durchmessers der kapillaren Hohlräume die Kapillarwirkung. Die kapillaren Aufstiegshöhen des Wassers liegen bis zu 2 m für Schluff- und Tonböden im Vergleich zu ca. 0,7 m für Sandböden. Die Quantifizierung von Wasserverlusten basierend auf diesen Kapillareffekten ist sehr schwierig, da viele Einflussparameter des vorliegenden Bodens (z.B. hydrologische Eigenschaften aller beteiligten Bodenschichten, Verdichtung, Böschungswinkel, Bewuchs) und der klimatischen Bedingungen (Sättigung durch Niederschläge) eine Rolle spielen.

Neben dem beschriebenen Wasserverlust werden zudem dem Boden im wassernahen Bereich des Ufers aufgrund des permanenten Kontakts mit Wasser die Nährstoffe stark entzogen und das Gewässer kann dadurch schneller eutrophieren.

 

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