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Auszüge aus Gutachten:

 

Die Dichtungsschicht ist oberflächlich aufgeweicht. Die Wassergehalte liegen über dem optimalen Wassergehalt bei Proctordichte. Als Ursache für das Eindringen von Wasser sehen wir die Inhomogenitäten wie Schrumpfungs- und Trockenrisse.

 

Unserer Ansicht nach ist die Dichtungsschicht nicht genügend vor Witterungseinflüssen geschützt. Bei Trockenheit verliert die Dichtungsschicht Feuchtigkeit und es kann zu Schrumpfrissen und Trocknungsrissen kommen.

 

Aus dem Deponiebau sind die Probleme der Rissbildung hinreichend bekannt.

 

Wir halten den vorliegenden Aufbau der Dichtungsschicht für nicht geeignet, um eine dauerhafte Dichtigkeit zu gewährleisten. Neben der Austrocknung, die bereits im letzten Sommer erfolgt ist, als der Bachlauf trocken lag, muss im Winter mit weiteren Schäden gerechnet werden.

 

Gebräuchliche Mineralische Dichtungen sind durch ihre Kornverteilung nicht frostsicher und müssen durch eine genügend dicke und feuchtigkeitsregulierende Überdeckung geschützt werden.

 

Bei Frost bilden sich in feinkörnigen Böden Frostlinsen und Eiskeile, wodurch die Dichtungsschicht aufgelockert wird. Der gleich Effekt tritt durch Trocknungsrisse auf.

 

Die eingebaute Dichtungsschicht wird auch durch Sanierungsmaßnahmen bei gleichbleibendem Konzept nicht dauerhaft funktionsfähig sein.

 

Eine mineralische Dichtung muss vor Frost und Austrocknung geschützt sein um längerfristig undurchlässig zu bleiben.

 

Wir empfehlen, das Konzept zu der Abdichtung zu überdenken ... und eine Fertigmischung einzubauen

BGI - Baugrundinstitut
Stephan GbR
93077 Bad Abbach
Dezember 2000